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Christoph Kobelt

Christoph Kobelt Christoph Kobelt, geb. 1955 in Glarus (CH), begann bereits als 17jähriger Stücke für seine Chöre zu schreiben. Anlässlich der Uraufführung seiner Dreifaltigkeitsmesse zur Tonkünstlertagung 1980 lernte er seinen späteren Mentor, den Komponisten Paul Müller-Zürich kennen, der ihn ermutigte, mit seinen Kompositionen dem eigenen künstlerischen Weg zu folgen. Kantorenschule, Dirigierunterricht bei Olga Géczy, intensive Auseinandersetzung mit Komponisten wie Bach, Mozart oder Bruckner und eine ständige Praxis als Chor- und Orchesterleiter sowie als Kirchenmusiker formten seine kompositorische Ausrichtung mit dem Schwerpunkt Geistliche Musik. 1991 erhielt Kobelt vom Kanton Glarus zur 700-Jahr-Feier der Schweiz den Kompositionsauftrag zum Oratorium „Canticum perpetuum“, 1999 komponierte er zur Einweihung der renovierten Stadtkirche Glarus die Psalmenmesse. Weitere Schwerpunkte seines Schaffens sind „Die Weihnachtsgeschichte“, diverse Kantaten und Orgelwerke, aber auch weltliche Stücke wie die Glarner Lieder oder die Vertonung von Busch’s „Max und Moritz“. Dazu kommt noch ein reichhaltiger Fundus an festlicher, ernster oder humoristischer Gebrauchsmusik. Heute ist Christoph Kobelt Kantor an der Stadtkirche Winterthur und leitet den Glarner Singverein und das Glarner Kammerorchester.

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